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SymbioFlowsOneDrive / SharePoint

OneDrive / SharePoint

Die OneDrive-/SharePoint-Node legt Dateien aus vorherigen Schritten in OneDrive oder in einer SharePoint-Dokumentbibliothek ab. Du findest sie im Workflow-Builder in der Node-Palette unter Aktionen → Daten.

Typischer Ablauf: Ein E-Mail-Auslöser empfängt eine Rechnung, die OneDrive-/SharePoint-Node legt deren Anhang in einem nach Datum benannten SharePoint-Ordner ab, und eine E-Mail-Node verschickt anschließend den Link darauf. Genauso funktioniert ein Daten-Export (z.B. eine CSV) aus einem KI-Schritt mit Code-Interpreter.

Voraussetzungen

Die Node schreibt über die Verbindung der Integration Microsoft 365 Excel. Das ist die einzige Microsoft-Verbindung mit Schreibzugriff auf Dateien, deshalb wird sie hier mitbenutzt — eine separate OneDrive-Integration musst du nicht verbinden. Es gelten dieselben Kontovoraussetzungen wie dort beschrieben.

Damit die Node laufen kann, müssen drei Dinge erfüllt sein:

  • Ein Administrator deiner Organisation hat die Integration Microsoft 365 Excel unter Administration → Integrationen aktiviert.
  • Derselbe Administrator hat dort die Aktion zum Hochladen von Dateien freigegeben — entweder für alle Nutzer oder gezielt für dich bzw. eine deiner Gruppen. Lesen ist automatisch erlaubt, Schreibaktionen muss der Administrator einzeln freigeben.
  • Du hast dein Microsoft-Konto unter Einstellungen → Integrationen verbunden.

Den Hinweis auf die nötige Freigabe zeigt der Schritt inzwischen auch direkt in seiner Konfiguration an. Du musst also nicht bis zum ersten Lauf warten, um davon zu erfahren.

Gut zu wissen: Wer die Aktion zum Hochladen freigegeben bekommt, erhält damit automatisch auch Lesezugriff auf die Microsoft-365-Excel-Werkzeuge im KI-Chat. Das ist eine allgemeine Regel der Plattform — eine freigegebene Aktion schließt das Lesen immer mit ein.

Alle drei Punkte werden bei jedem Lauf erneut geprüft. Nimmt ein Administrator die Freigabe später zurück, schlägt der nächste Lauf fehl — auch wenn der Workflow längst veröffentlicht ist.

Wer die Dateien schreibt

Der Lauf schreibt als Workflow-Besitzer — ein persönliches OneDrive-Ziel landet in dessen eigenem Laufwerk.

Das gilt für alle Startarten: manuell, Test im Editor, Zeitplan und ereignisbasierte Auslöser. Startet also jemand anderes den Workflow, landen die Dateien trotzdem im Laufwerk des Besitzers und nicht im Laufwerk der startenden Person.

Wenn mehrere Personen auf die Ablage zugreifen sollen, wähle deshalb, wenn möglich, eine SharePoint-Dokumentbibliothek statt eines persönlichen OneDrive-Ordners. In eine Team-Bibliothek zu schreiben funktioniert, sobald ein Ordner darin ausgewählt ist. Beachte dabei: Die Ordnerauswahl startet immer im persönlichen OneDrive des Kontos, das den Auswahldialog öffnet.

Konfiguration

Zielordner

Klicke auf Ordner wählen. Es öffnet sich die Microsoft-Dateiauswahl in einem eigenen Fenster, in dem du einen Ordner in deinem OneDrive oder in einer SharePoint-Dokumentbibliothek auswählst. Danach steht der Ordnername im Feld und die Schaltfläche heißt Ordner ändern.

  • Solange nichts gewählt ist, steht dort Noch kein Ordner ausgewählt.
  • Blockiert dein Browser das Fenster, erscheint der Hinweis Popup blockiert. Erlaube Popups und versuche es erneut.
  • Wählst du eine Datei statt eines Ordners aus, erscheint der Hinweis Bitte wähle einen Ordner aus, keine Datei. und es wird nichts übernommen.
  • Ist deine Microsoft-Verbindung abgelaufen, meldet die Auswahl Microsoft 365-Verbindung abgelaufen. Verbinde dein Konto unter Einstellungen → Integrationen neu.

Gespeichert wird der Ordner selbst, nicht sein Pfad. Wird er später umbenannt oder innerhalb desselben Laufwerks verschoben, schreibt der Workflow weiterhin dorthin.

Unterordner (optional)

Der Unterordner ist relativ zum gewählten Ordner und wird bei Bedarf automatisch angelegt. Es gibt genau drei Platzhalter: {{year}}, {{month}} und {{day}}. Maximal sind 5 Ebenen erlaubt.

Ein Eintrag wie {{year}}/{{month}} legt für einen Lauf im Mai 2026 den Pfad 2026/05 unterhalb des gewählten Ordners an; fehlende Ebenen werden dabei erstellt. Die Datumswerte richten sich nach deutscher Zeit (Europe/Berlin) und nicht nach der Uhr des Servers — ein nächtlicher Lauf kurz nach Mitternacht landet also im Ordner des richtigen Tages.

Andere Platzhalter kennt dieser Schritt nicht. Besonders leicht zu verwechseln ist {{filename}}: Auf der Datei-Server-Node funktioniert es, hier nicht. Ein solcher Eintrag verhindert das Veröffentlichen und nennt dir den unbekannten Platzhalter sowie die unterstützten — statt erst beim Lauf zu scheitern.

Nicht erlaubt sind außerdem absolute Pfade (führender Schrägstrich), .- und ..-Segmente sowie mehr als fünf Ebenen. Auch solche Eingaben verhindern das Veröffentlichen.

In das Feld kannst du auch Daten aus vorherigen Schritten ziehen. Lässt sich eine solche Referenz zur Laufzeit nicht auflösen, bricht der Schritt bewusst ab — sonst entstünde ein Ordner, der wörtlich nach der Variable heißt. Ergibt sie einen leeren Wert, bricht der Schritt ebenfalls ab: Die Dateien würden sonst stillschweigend direkt im gewählten Ordner landen, obwohl du einen Unterordner konfiguriert hast.

Dateien

Ziehe Datei-Ausgaben vorheriger Schritte in das Feld Dateien (Ziehe Datei-Ausgaben vorheriger Schritte hierher). Ist noch kein Schritt verbunden, der Dateien erzeugt, steht dort stattdessen Verbinde einen Schritt, der Dateien erzeugt, um Dateien auszuwählen.

Was du ablegen kannst — und was nicht

Ablegen kannst du:

  • Dateien aus einem Auslöser, die beim Start manuell hochgeladen wurden
  • E-Mail-Anhänge aus einem E-Mail-Auslöser
  • Daten- bzw. CSV-Exporte aus einem KI-Schritt mit Code-Interpreter
  • von der KI erzeugte Bilder
  • Dateien, die eine Datei-Server-Node gelesen hat

Nicht ablegen kannst du von der KI geschriebene Dokumente (Canvas-Seiten) und Präsentationen. Sie sind keine Dateien, sondern werden in der Plattform erst bei Bedarf dargestellt — es gibt also nichts, was sich hochladen ließe. Ziehst du so etwas in das Feld, weist der Editor den Eintrag mit einem Hinweis ab, und auch das Veröffentlichen wird abgelehnt. Du merkst es also beim Konfigurieren und nicht erst beim ersten Lauf. Wir planen, das später zu unterstützen.

Grenzen

  • Höchstens 20 Dateien pro Lauf.
  • Höchstens 250 MB pro Datei. Größere Dateien werden abgewiesen, nicht gekürzt.
  • Höchstens 5 Unterordner-Ebenen.

Gleichnamige Dateien werden nicht überschrieben

Gibt es im Zielordner bereits eine Datei mit demselben Namen, wird die neue Datei daneben abgelegt und erhält einen nummerierten Namen (z.B. Bericht 1.pdf). Eine vorhandene Datei wird nie ersetzt, und das lässt sich auch nicht umstellen.

Das heißt: Jeder weitere Lauf erzeugt eine zusätzliche Kopie im Zielordner. Wenn du das vermeiden willst, nutze das Feld Unterordner mit den Datumsvariablen, damit die Läufe nach Datum getrennt abgelegt werden.

Wenn etwas schiefgeht

Die Dateien werden nacheinander hochgeladen. Schlägt dabei mindestens eine Datei fehl, gilt der Schritt insgesamt als fehlgeschlagen: Alle nachfolgenden Schritte werden übersprungen und der Lauf endet mit einem Fehler. Bereits hochgeladene Dateien bleiben liegen — es wird nichts rückgängig gemacht.

Die Ergebniskarte in den Ausführungsdetails zeigt beide Seiten. Bei Erfolg steht dort die Anzahl der hochgeladenen Dateien, sonst Upload fehlgeschlagen bzw. wie viele Dateien hochgeladen und wie viele fehlgeschlagen sind. Darunter siehst du die hochgeladenen Dateien als anklickbare Links und die fehlgeschlagenen jeweils mit ihrer Fehlermeldung.

Weist Microsoft einen Upload vorübergehend ab, weil zu viele Anfragen auf einmal ankommen, wird die betroffene Datei automatisch erneut hochgeladen, bevor sie als fehlgeschlagen gilt. Bei SharePoint ist das bei mehreren Dateien hintereinander normal und muss den Lauf nicht scheitern lassen.

Ein Lauf mit sehr vielen oder sehr großen Dateien stoppt an einem Zeitlimit von rund vier Minuten. Der Schritt gilt dann als fehlgeschlagen und führt die Dateien auf, die er nicht mehr erreicht hat. So bleibt der Bericht erhalten, welche Dateien bereits abgelegt wurden — ohne dieses Limit würde der Lauf einfach abgebrochen und nirgends stünde, was schon im Zielordner liegt.

Ist die Microsoft-Verbindung des ausführenden Kontos abgelaufen, bricht die Node sofort ab und versucht die restlichen Dateien gar nicht erst — ein erneuter Versuch hilft hier nicht, das Konto muss neu verbunden werden.

Ausgabe

Für nachfolgende Schritte stellt die Node diese Felder bereit:

  • Datei-Links — Links zu allen hochgeladenen Dateien, z.B. für eine E-Mail
  • Ordner-Link — Link zum Ordner, in den die Dateien abgelegt wurden
  • Hochgeladene Dateien — Name, Link und Größe jeder hochgeladenen Datei

Veröffentlichen

Der Schritt lässt sich jederzeit unvollständig als Entwurf speichern. Veröffentlichen ist dagegen erst möglich, wenn die Konfiguration vollständig ist. Abgewiesen wird unter anderem:

  • Bitte wähle einen Zielordner in OneDrive oder SharePoint. — es ist noch kein Ordner ausgewählt
  • Bitte wähle mindestens eine Datei aus einem vorherigen Schritt. — es ist keine Datei verbunden
  • mehr als 20 ausgewählte Dateien
  • ein Unterordner, der nicht relativ ist, .- oder ..-Segmente enthält oder mehr als fünf Ebenen tief ist
  • ein Unterordner mit einem unbekannten Platzhalter, etwa {{filename}}
  • eine verbundene Datei, die gar keine Datei ist — ein von der KI geschriebenes Dokument oder eine Präsentation

Einschränkungen

  • Die Node schreibt nur. Dateien aus OneDrive oder SharePoint lesen kann sie nicht.
  • Von der KI geschriebene Dokumente (Canvas-Seiten) und Präsentationen lassen sich noch nicht ablegen — sie sind keine Dateien. Wir planen, das später zu unterstützen.
  • Der Zielordner muss für den Workflow-Besitzer erreichbar sein. Übernimmst du einen Workflow aus einer Vorlage, wird der dort gewählte Ordner deshalb entfernt — wähle vor dem Veröffentlichen einen eigenen aus.
  • Der Zielordner wird immer über die Dateiauswahl gesetzt und lässt sich nicht über eine Variable bestimmen.
  • Aus demselben Grund kann die KI-Chat-Verwaltung diesen Schritt nicht für dich anlegen oder konfigurieren — den Zielordner kann nur eine Person auswählen.
  • Eine bestehende Datei lässt sich nicht gezielt überschreiben oder aktualisieren.
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